FREIE PLÄTZE: Freie Plätze ab August 2026

Pädagogisches Konzept

Pädagogisches Konzept



Stand der Konzeption vom Januar 2025


Knuddelbande Detmold


Andrea Lux


017641872360


Email: andreator@gmx.de



Bei Facebook, Googel und Instagram zu finden unter: Knuddelbande Detmold



Inhaltsverzeichnis

  1. Vorwort

  2. Zu meiner Person

  3. Qualitätssicherung

  4. Vorstellung der Kindertagespflege

  5. Pädagogisches Konzept

  6. Eingewöhnung

  7. Partizipation

  8. Tagesablauf

  9. Erziehungspartnerschaft

1. Vorwort

Liebe Eltern,

Astrid Lindgren sagte einst: „Ich glaube, dass Erziehung Liebe zum Ziel hat. Wenn Kinder ohne Liebe aufwachsen, darf man sich nicht wundern, wenn sie selber lieblos werden.“ Dieses Motto zieht sich durch meine gesamte Arbeit als Tagespflegeperson.

Ich möchte den Kindern, die ich betreue, eine liebevolle, geborgene und sichere Umgebung bieten, in der sie frei lernen und sich entfalten können. Mein Ziel ist es, sie an die Hand zu nehmen, ihnen die Welt in all ihren Facetten zu zeigen und ihre Neugier sowie Kreativität zu fördern.

In diesem Konzept erfahren Sie etwas über mich, den Ort der Tagespflege, meine pädagogischen Grundsätze, den Tagesablauf und alles, was mir in der Arbeit mit Ihren Kindern besonders wichtig ist.


2. Zu meiner Person

Ich heiße Andrea Lux, geboren am 23.01.1978 in Wolfenbüttel. Ich bin Mutter von drei Kindern (Söhne 2004 und 2009, Tochter 2012) und werde in meiner Arbeit von meinem Ehemann unterstützt.

In unserem Haus leben zudem unser Hund Tara (geb. 2019, kleiner als eine Katze) und einige Meerschweinchen in einer großen Außenvoliere, die die Kinder im Alltag mit erleben dürfen.

Ich arbeite in Kooperation mit dem Jugendamt Detmold, Bereich Tagespflege, und stehe im regelmäßigen Austausch mit Kolleginnen. Bei Vertretungsfällen und gemeinsamen Projekten tauschen wir Erfahrungen aus und unterstützen uns gegenseitig.

Meine pädagogische Laufbahn begann mit der Ausbildung zur Erzieherin im Alter von 16 Jahren. Von 2009–2013 leitete ich eine Krabbelgruppe in Detmold. Seit 2013 arbeite ich als Tagespflegeperson, absolvierte die Qualifizierung nach DJI sowie die Anschlussqualifizierung 160 PLUS nach QHB im April 2022.

Die Arbeit mit Kindern bereitet mir große Freude, und ich bin dankbar, meinen Traumberuf gefunden zu haben.


3. Qualitätssicherung

Als selbstständige Tagespflegeperson ist Reflexion und professionelle Weiterentwicklung für mich besonders wichtig. Ich nutze das kollegiale Netzwerk in Detmold und Lippe sowie die Fachberatung für fachlichen Austausch und Supervision.

Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen, die speziell auf Kleinst- und Kleinkinder ausgerichtet sind, sowie alle zwei Jahre ein aktualisierter Erste-Hilfe-Kurs für Babys und Kleinkinder, gewährleisten, dass ich fachlich fundiert und sicher handeln kann.


4. Vorstellung der Kindertagespflege

Meine Kindertagespflege befindet sich in einem freistehenden Haus (160 qm) im ruhigen Ortsteil Remmighausen, Detmold. Die Räumlichkeiten bieten den Kindern viel Bewegungsfreiheit und Rückzugsmöglichkeiten:

Großes Wohnzimmer und Küche für gemeinsame Aktivitäten, Spielzimmer mit altersgerechtem Spielzeug, Rutsche und Kinderküche, Toberaum im Keller mit Kletterwand, Bällebad, Kriechtunnel und weiteren Bewegungsmaterialien.

Der große Garten bietet vielfältige Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten: Rutschen, Schaukeln, Sandkasten, Spielfahrzeuge. Durch saisonal angepasste Aktivitäten wie Matschen, Herbstblätter sammeln oder Schnee- und Eisforschung erleben die Kinder die Natur mit allen Sinnen (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken) und erweitern ihre sensorische Wahrnehmung, Grob- und Feinmotorik sowie ihr Umweltverständnis.

Beim Gärtnern übernehmen die Kinder Verantwortung: Sie säen Samen, pflegen Pflanzen und ernten Obst und Gemüse. Dabei lernen sie Ursprung von Lebensmitteln, biologische Entwicklungsprozesse und stärken ihre Selbstwirksamkeit.


5. Pädagogisches Konzept

Die Tagespflege bietet einen geschützten Rahmen für kleine Gruppen bis maximal fünf Kinder. Jedes Kind erhält individuelle Förderung, während es gleichzeitig soziale Kompetenzen, Konfliktlösung und Teamfähigkeit durch die Interaktion mit anderen Kindern erlernt.

Wir arbeiten mit Regeln und Ritualen, die den Kindern Orientierung, Sicherheit und Vertrauen vermitteln. Tägliche Aktivitäten umfassen:

  • Singen, Tanzen, Spielen, Bauen, Malen

  • Vorlesen und Geschichten erfinden

  • Experimentieren mit Wasser, Farben, Materialien

  • Kreative Projekte, z. B. Bauernhof- oder Naturprojekte

  • Kasperletheater und freies Spiel

Beispielprojekte:

  • Sand einfärben

  • Rasierschaummatschen

  • Wasser-Experimente (Strohhalme, Seifenblasen, Eisbildung)

  • Farbwochen (z. B. gelbe Woche: Essen, Kleidung, Malaktivitäten)

  • Bauernhofprojekt mit Spielen, Büchern und Ausflügen

Durch diese Aktivitäten werden Motorik, Sprache, kognitive Fähigkeiten, Sozialkompetenz und Werteerziehung unterstützt.

Waldpädagogik:
Beim Aufenthalt im Wald erleben die Kinder die Natur gezielt mit allen Sinnen. Sie fühlen verschiedene Oberflächen (Rinde, Blätter), hören die Geräusche von Tieren und Wind, riechen Pflanzen und Erde, beobachten Zusammenhänge in der Natur und erleben die Bewegungs- und Problemlösefähigkeiten durch Klettern, Balancieren und Sammeln von Naturmaterialien. Kreative Ideen, wie das Legen von Bildern aus Blättern und Ästen, fördern Kreativität, Fantasie und Teamarbeit.

Freies Spiel ist ein zentraler Bestandteil: Kinder entdecken, experimentieren und lernen eigenständig.

Zur Weihnachtszeit besucht ein kleiner Wichtel die Gruppe. Kinder übernehmen Aufgaben, backen Kekse und führen kleine Bastelprojekte durch, wodurch Verantwortungsbewusstsein, Kreativität und Feinmotorik gefördert werden.


6. Eingewöhnung

Die Eingewöhnung erfolgt individuell und orientiert sich am Bindungsverhalten, Temperament und bisherigen Erfahrungen der Kinder. Ein Elternteil begleitet das Kind zunächst passiv, während ich als Tagespflegeperson den Kontakt über Spielangebote aufbaue.

Die Trennung vom Elternteil erfolgt schrittweise, beginnend mit kurzen Phasen und wird entsprechend der Anpassung des Kindes verlängert. Ziel ist ein sicherer Aufbau von Vertrauen, emotionaler Bindung und Selbstständigkeit.


7. Partizipation

Kinder werden in ihrem natürlichen Erkundungsbedürfnis und ihrer Neugier unterstützt. Sie werden ernst genommen, dürfen Entscheidungen über Spielpartner, Materialien und Aktivitäten treffen und lernen dabei Demokratie, Respekt und Mitbestimmung.

Sprachförderung:

  • Morgenkreis, Fingerspiele, Reime, Lieder

  • Geschichten erzählen, Gefühle ausdrücken, Gespräche über Erlebtes

  • Förderung von kommunikativer Kompetenz und Sprachentwicklung

Motorik:

  • Förderung von Grob- und Feinmotorik durch Bewegung, Klettern, Balancieren, Basteln und Alltagsaktivitäten

Soziale Kompetenz:

  • Teilhabe an alltäglichen Aufgaben (Wäsche aufhängen, Klammern nach Farben sortiren, Farben lernen, Gartenarbeit, Backen)

  • Imitation, Zusammenarbeit, Hilfsbereitschaft

  • Aufbau von Bindung und sozial-emotionaler Sicherheit

Körper, Gesundheit, Ernährung:

  • Wertschätzender Umgang mit dem eigenen Körper

  • Unterstützung bei Sauberkeitserziehung und Autonomie

  • Mitwirken bei Zubereitung von Mahlzeiten

  • Kennenlernen von Obst, Gemüse und Kräutern aus Garten und Küche

  • Förderung von Wahrnehmung, Selbstständigkeit und Ernährungskompetenz


8. Tagesablauf

  • Bringzeit: 8:00–8:30 Uhr

  • Morgenkreis: Lieder, Fingerspiele, Gedichte

  • Frühstück: 9:00 Uhr, mitgebrachtes Essen

  • Freispiel / Ausflüge: drinnen oder draußen

  • Mittagessen: 11:30 Uhr, gemeinsames Kochen und Essen

  • Mittagsschlaf / Ruhezeit: 12:30–14:30 Uhr

  • Abschluss und Abholung: 15:00 Uhr

Der Tagesablauf ist flexibel, passt sich an die Bedürfnisse der Kinder an und fördert Selbstständigkeit, soziale Interaktion und Bewegungsdrang.


9. Erziehungspartnerschaft

Die Zusammenarbeit mit Eltern erfolgt wertschätzend, transparent und partnerschaftlich. Tägliche kurze Gespräche, regelmäßige Elterngespräche und ggf. Telefontermine sichern Kontinuität, Information und gemeinsame Verantwortung.

Alle Aktivitäten, Beobachtungen und Entwicklungen der Kinder werden dokumentiert und fließen in die individuelle Förderung ein. Vertraulichkeit und Einhaltung von Absprachen sind dabei selbstverständlich.